Seit 30 Jahren gut gerüstet mit der Firma Westermaier

Fachlich versierte Mitarbeiter und beste Qualität bei der Auftragserfüllung haben der Gerüstbau-Firma Westermaier einen hervorragenden Ruf eingebracht, der weit über die Landkreisgrenzen hinaus geht.

Am 1. Juni 1988 begann die Geschichte der heutigen Gerüstbau Westermaier GmbH. Franz Westermaier sen. hatte mit seinem Onkel Michael Westermaier, der als stiller Teilhaber an der Firma beteiligt war, den Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich mit einer GbR selbstständig gemacht. „Mit der Schreibmaschine saß meine Frau Christine im Wohnzimmer, hat Angebote geschrieben und mit der Post weggeschickt. Die Auftragsbestätigung kam auch per Post. So war das damals noch“, lacht Franz Westermaier sen., als er von den Anfängen seiner Firma erzählt.

Das Zwei-Mann-Unternehmen saß zunächst in der Daimlerstraße 1 in Erding. Das Geschäft lief gut an und schon bald nötigten Platzprobleme das junge Team dazu, bei Mauggen eine Lagerfläche zu pachten. 1994 wurde aus der GbR eine GmbH, die komplett nach Mauggen umzog. Das Unternehmen hatte sich bis dahin einen so guten Ruf erarbeitet, dass 1999 erneut vergrößert werden musste: Ein 4500 Quadratmeter großes Areal in Bockhorn-Mauggen wurde gekauft und im Jahr 2000 bezogen.

Therme Erding - Westermaier
Beim Neubau der Therme Erding war die FirmaWestermaier wesentlich beteiligt.

Michael Westermaier trat 2009 aus der Firma aus. An seine Stelle rückte der heutige Gerüstbaumeister Franz Westermaier jun., der seither zusammen mit seinem Vater die Geschäftsführung innehat. 2010 wurde erneut vergrößert und 1400 Quadratmeter für zusätzliche Lagerflächen dazugekauft. 2014 trat Tochter Stephanie ins Unternehmen ein. Sie kümmert sich vor allem um kaufmännische Belange. Fünf Jahre später zogen Büro und Lager zusammen in eine neu gebaute Halle, die nun 1000 Quadratmeter Arbeits- und Lagerfläche bietet.

Das Gebäude dient nicht nur dem Gerüstbau als Heimat: Lena, die jüngste Tochter von Franz senior, konnte sich mit einem eigenen Friseursalon im hinteren Teil der Halle einen Traum erfüllen. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen einen sehr guten Ruf erarbeiten können. Vom einfachen Fahrgerüst über Fassaden-, Innen-, Absetz- und Hängegerüste bis hin zu Fluchttreppenanlagen und Wetterschutzdächern deckt das Unternehmen fast alle Sparten ab. Die Referenzliste ist lang, dort finden sich Auftraggeber wie der Erdinger Weißbräu ebenso wie die Therme Erding – eines der größten Projekte des Unternehmens bislang. Westermaier lieferte damals für die Bauabschnitte zwei (2008) und drei (2013-2015) sämtliche Innenund Fassadengerüste.

Das Team - Westermaier
Das Team vom GerüstbauWestermaier: Gut ausgebildet und motiviert geht’s an die Arbeit.

Vor allem die Expertise bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist gefragt, etwa die Hälfte aller Aufträge kommt aus diesem Bereich. „Wir haben viele öffentliche Auftraggeber, Landratsämter, Kommunen und auch die evangelische und katholische Kirche“, erklärt Franz Westermaier. Dafür arbeitet die Firma Hand inHand mit Architekten und anderen Spezialisten für Denkmalschutz zusammen.

Die wichtigste Rolle beim Gerüstbau Westmaier spielen die Mitarbeiter. Dass im Haus eine „fast familiäre“ Atmosphäre herrscht, wie der Firmengründer betont, zeigt sich auch in der Treue der Angestellten. „Wir haben zum Glück wenig Fluktuation“, sagt der Chef. Das sei auch insofern erfreulich, da gut ausgebildete Gerüstbau-Experten immer gesucht werden. Damit seine Leute fachlich immer auf dem neuesten Stand sind, stehen Weiterbildungen und Schulungen regelmäßig auf der Tagesordnung. „Ob die Erneuerung von Stapler- oder Kranschein, Höhenretter-Seminar, Ersthelferkurs, technische Weiterbildung – wir sorgen für die entsprechenden Nachweise unserer Mitarbeiter“, sagt Westermaier. Für öffentliche Aufträge sei das unabdingbar. Seit 2011 ist das Unternehmen deswegen auch beim Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. gelistet.

Auch um den Nachwuchs sorgt man sich beim Gerüstbau Westermaier: „Wir sind seit 1992 im Bundesverband Gerüstbau und haben die Ausbildung in der Branche von Anfang an mit vorangetrieben“. Auch bei ihm soll ab Herbst wieder ein Auszubildender dieses Handwerk erlernen. „Es ist ein schöner Beruf“, sagt Franz Westermaier mit Überzeugung. Wie sonst wäre zu erklären, dass er 30 Jahre lang sein Herzblut in seine Firma gesteckt hat? „Aber ohne meine Frau Christine hätte ich das sicher nicht geschafft“, schmunzelt Westermaier.

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Quelle: Erdinger Anzeiger (Henry Dinger)